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Woche drei

(44 x gelesen) im
Nov 06 2018

Montag, 05.11. Beginn 3.Woche

 

Die Zeit vergeht. Schon die dritte Woche. Kurzer Rückblick?

Es hat sich mittlerweile eine gewisse Routine eingespielt. Das Taxi kommt jetzt pünktlich, ich hab nun meinen „Chef-Fahrer“, den Rumäne. Auch auf das morgendliche regelmäßige Aufstehen reagiert mein Körper positiv. Regelmäßigkeit tut immer gut. In der Klinik läuft auch alles „seinen gewohnten Gang“. Das Setzen der Nadeln spüre ich immer noch unangenehm. Werde ich mich überhaupt daran gewöhnen? Ich hoffe es.

Am Freitag hatte ich leichte Probleme mit dem Abdrücken. Entweder knapp daneben oder nicht fest genug, jedenfalls war plötzlich der Tupfer rot und das Blut lief über den Arm. Die Schwester, die noch daneben stand, hat alles wieder in Ordnung gebracht, neues Tupfer drauf, ich hab fester gedrückt und fertig. Interessant, wie schnell so viel Blut fließen kann... Das Ergebnis: ein blauer Fleck als Mahnung.

Zeit ist auch kein störender Faktor mehr. Ich teile mir sie ein in „Freizeit“ mit Frühstücken, Ausruhen, Musik hören, Filme gucken und Tagebuch schreiben und in „Arbeit“. Dank des WLAN kann ich jederzeit meiner Arbeit als Webmaster nachgehen. Sozusagen eine Außenstelle meines Büros zuhause.

Daisy ist auch zufrieden, sie schnurrt leise vor sich hin. Der Druck von Zu- und Ablauf ist heute etwas höher als am Freitag, -75 und 95-100. Training für den Shunt, damit die Venenwand noch stärker wird.

Das Frühstück ist auch wieder perfekt. Mettwurstbrötchen, heute drei halbe. Jeden zweiten Tag in der Klinik frühstücken. Ein angenehmer Service. Das Bett ist bequem, ich kann gut liegen bzw. sitzen darin. Also alles perfekt. Was will ich mehr? Und fast nebenbei kümmert sich Daisy um die Entgiftung meines Körpers.

 

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