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Tag sechs

(29 x gelesen) im
Nov 06 2018

31. 10. Mittwoch

 

Grad habe ich eine Stunde geschlafen. Fast geschlafen. Mein Bett so gestellt, dass ich mich bequem auf die Seite legen konnte, Ich habe mich wie zuhause gefühlt. Mit einem gravierenden Unterschied. Zuhause ist es still, da bin ich allein, ungestört. Hier ist rundum mehr los. Mehr Leute, mehr Gerede, mehr Technik, mehr Geräusche, Telefonklingeln, die Signale und Motorgeräusche der ganzen Geräte. 

Das registriert mein Gehirn noch zu sehr. Ich kann es noch nicht unbewusst ausblenden. In meiner Emma damals hat es mich irgendwann nicht mehr gestört, wenn nachts auf dem Parkplatz rechts und links direkt neben meiner Schlafkoje jeweils ein Kühlaggregat in voller Leistung lief. Also wird das hier auch so werden , dass mich die Geräusche nicht mehr stören und ich gut und fest schlafen kann, wann immer mir danach ist. Das werde ich später in der Nachtdialyse gut gebrauchen. 

Doch noch bin ich einige Wochen in der Morgenschicht.

 

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