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Montagsfeeling?

(31 x gelesen) im
Mär 04 2019

Montag

 

Ein Wasser, ein Kaffee komplett. Zu den vier halben Brötchen. 

Die Nadeln sitzen, gingen beide gut rein.

Daisy ist zufrieden, gibt mir heute wieder „Eisensaft“.

Blutuntersuchung ergibt HB-Wert von 10,4. Bei der letzten war er noch bei 10,1. Ich kämpfe mich also langsam aus dem Keller ins Tageslicht der Normalität. Langsam. Aber das sollte ja sowieso von Anfang an mein Motto sein.

Der Tag fängt also insgesamt gut an. 

Das Wochenende war ebenfalls gut. Ich bin die drei Tage ohne ernsthaften Mittagsschlaf ausgekommen. War zwar etwas müde, aber hab mich besser als sonst gefühlt. Es gab auch viel weniger Stress als letzte Woche. Das ist dabei ein entscheidender Faktor, wie ich meine.

Was soll man noch schreiben? Wie fängt normalerweise eine Woche an? Wie empfindet man sonst einen Montag? So viele Menschen können dieses Wort nur stöhnen: „Moooontaaag!!!“ Geht’s mir dagegen gut! Bei mir ist einfach nur Montag. 

Oh, grad kommt ne Fuhre Kreppel! Für jeden von uns eins. Als Rosenmontagsgeschenk der Klinik. Der Tag wird immer besser. Mal sehen, was noch so an Überraschungen und Annehmlichkeiten auf mich zukommt.

Der Blutdruck zum Beispiel. Trotz Kaffee von 143 auf 134 gesunken. Überhaupt pendelt sich mein Blutdruck unterhalb der 140-Grenze ein. Die Nieren haben wohl begriffen, dass Daisy ihre Arbeit übernommen hat.

 

Zum Thema Fasching und Faschingsumzug am Samstag genau vor meiner Haustür und der anschließenden Party auf dem Marktplatz genau vor meiner Haustür mit „Musik“, so laut, dass die Fensterscheiben gezittert haben (kein Witz), möchte ich mich hier nicht äußern. Ich würde mir wohl nur Feinde machen. Wobei bei der „Musik“ zu 99% die Qualität einfach gegen Lautstärke getauscht wurde. Nächstes Jahr werde ich vorher in den Garten flüchten, oder woanders hin, nur weg. Auch wenn es tote Hunde regnet. Das ist immer noch besser als nervtötende Faschingspartys. Meine beiden Katzen haben, als sie noch lebten, genauso gedacht. Nur, dass die nicht einfach weg konnten. Aber den ganzen Tag irgendwo hinter Schränken oder unter Sofas haben sie sich vor dem Lärm versteckt.

Egal, es gibt Dinge, die kann man nicht ändern. Zum Glück gibt es auch Dinge, die möchte man nicht ändern.

 

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