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Tag vier

(36 x gelesen) im
Nov 05 2018

26.10. Freitag, 4. Tag

 

Ab heute im „ normalen“ Rhythmus: Montag, Mittwoch, Freitag jeweils 07:15 Uhr in der Klinik und 12:30/13:00 Uhr wieder zuhause. Jeweils ein 6-Stunden-Arbeitstag. 

Wenn da nicht immer die „Momente“ wären... 15 Minuten nach der vereinbarten Abholzeit, die wie gedacht um viertel vor sieben sein sollte, ruf ich das Taxiunternehmen an. Oh, ich steh erst um 08:30 Uhr auf dem Plan......... Langsam nervt es ein bisschen. 

30 Minuten später - Moment ist wohl ein relativ dehnbarer Begriff - kommt das Taxi. Netter (rumänischstämmiger) Fahrer. Wir hatten am Mittwoch schon das Vergnügen und uns über „alte Zeiten“ und Rumänien unterhalten. Er stammt aus Medias. Eine Stadt, in der ich wie oft war? 20 mal? 30 mal? Das verbindet. 

Ab heute also immer vier Stunden. Wie wird die Zeit vergehen? Wird es langweilig werden?

Frühstück ist schon vorbei, der Arzt hat schon mit mir gesprochen, im Raum ist es still. Die anderen schauen fern oder schlafen. Ab und zu tönt ein dezentes Warnsignal von dem einen oder anderen Gerät und eine Schwester geht nachschauen. Ich schreibe Tagebuch. 

Beim Blick auf den Monitor zeigt er mir, dass die Hälfte der Zeit schon vorüber ist. Wow! Nur noch zwei Stunden! Wird Zeit, mich etwas zurück zu lehnen und zu entspannen. Wenn man nicht aufpasst, ist die Zeit um und man ist gar nicht fertig geworden mit Allem. 

Also ist Schluss für heute. Montag ist ja auch wieder ein „Arbeitstag“ für mich hier...

 

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